Der Dalmatiner

Der Dalmatiner ist ein freundlicher Familienhund, der schon bei der morgendlichen Begrüßung alle fröhlich stimmt. Durch seine gute Laune, sein Anschmiegen, das Schwanzwedeln und das einzigartige Dalmatinerlächeln ist er einfach unwiderstehlich. Er braucht seine Familie, er möchte immer dabei sein. Außerdem beeindruckt der Dalmatiner durch seine Schönheit und Eleganz, die durch die einzigartige Fellzeichnung aus jedem Dalmatiner ein Unikat macht.

Man sollte sich vor dem Kauf eines Dalmatiners darüber bewusst werden, dass tägliches freies Bewegen auf Spaziergängen bei jedem Wetter ein „Muss“ ist und das manchmal über 15 Jahre lang. Ein Garten allein reicht nicht aus.

Ganz wichtig in unserer heutigen Zeit ist der Besuch einer guten Hundeschule. Man beginnt am besten schon im Welpenalter, damit die Welpen auch andere Rassen kennen lernen. Anschließend empfiehlt sich die Grunderziehung und wer richtig Lust darauf bekommen hat, macht vielleicht auch noch die Begleithundeprüfung. Unsere Lany hat viel Spaß an Agility. Aber auch Flyball oder die Ausbildung zum Katastrophenhund sind möglich. Dank des Spiel- und Fresstriebes kann man den intelligenten und arbeitsfreudigen Dalmatiner sehr gut motivieren.

Das Fell des Dalmatiners ist sehr pflegeleicht, es sieht eigentlich immer sauber aus. Selbst nach dem Herumtollen ist er nie lange schmutzig, sie sind „selbstreinigend“. Da die Getupften keine Unterwolle haben, riechen sie nicht. Allerdings haart der Dalmatiner das ganze Jahr über, besonders im Frühling und Herbst beim Haarwechsel. Ihre kurzen borstigen Haare stecken sichtbar in Polstermöbel, Teppichen und Kleidern. Es empfiehlt sich ein Gummistriegel oder Gummihandschuh, um die ausgefallenen Haare auszubürsten. Allerdings sollte man sich nie von seinem Dalmatiner „hautnah“ verabschieden, wenn man mit dunkler Kleidung aus dem Haus gehen will!

Dalmatiner gibt es in zwei Farbvarianten: weiß-schwarz und weiß-braun gefleckt.

Die Rüden haben eine Schulterhöhe zwischen 56 – 61 cm.

Die Hündinnen haben eine Schulterhöhe zwischen 54 – 59 cm.

Die Entscheidung für einen Rüden oder eine Hündin, kommt auf den künftigen Besitzer an. Wenn man mit dem Hund arbeiten will, fällt eine Hündin eventuell zweimal im Jahr für 3 Wochen wegen ihrer Läufigkeit aus. Der Rüde ist genauso verschmust und anhänglich wie die Hündin, allerdings ist er durch seine Kraft stärker und braucht klar gesetzte Grenzen, vor allem in der Pubertät.

Falls sie nicht gerne auf ihren einzigartigen Hund angesprochen werden wollen, entscheiden sie sich besser für eine andere Rasse!